EU AI Act Bußgelder: Was bei Verstößen droht

Der EU AI Act sieht empfindliche Sanktionen vor – gestaffelt nach Schwere des Verstoßes. Hier sind alle Bußgeldebenen erklärt und was sie für Ihr Unternehmen bedeuten.

Die drei Bußgeldstufen

  • 35 Mio. € oder 7% Jahresumsatz (höherer Wert): Verbotene KI-Praktiken (Art. 5)
  • 15 Mio. € oder 3% Jahresumsatz: Verletzung anderer Pflichten (Hochrisiko, GPAI)
  • 7,5 Mio. € oder 1,5% Jahresumsatz: Falsche oder irreführende Informationen gegenüber Behörden

Für KMU und Start-ups gilt: Der niedrigere der beiden Werte (absoluter Betrag vs. %-Satz) wird angewendet.

Faktoren, die das Bußgeld beeinflussen

Behörden berücksichtigen u.a.: Schwere und Dauer des Verstoßes, Zahl der Betroffenen, Kooperationsbereitschaft, frühere Verstöße, Massnahmen zur Schadensminderung.

Sanktionen für Schweizer Unternehmen

Schweizer Unternehmen, die dem EU AI Act unterliegen, können ebenfalls mit EU-Bußgeldern belegt werden – sofern sie auf dem EU-Markt tätig sind. Die Durchsetzung erfolgt über die EU-Marktüberwachungsbehörden in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten.

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